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14.10.2017 Katastrophenschutzübung "Heißer Süden"

Am Samstag, 14.10.2017 fand die seit Jahren größte Katastrophenschutzübung in der Region statt. Unter dem Motto "Heißer Süden" wurden insgesamt rund 2.300 Einsatzkräfte mit 400 Fahrzeuge aus den Landkreisen Esslingen, Reutlingen, Tübingen, und Böblingen in den Schönbuch gerufen. Dort wurde an unterschiedlichen Ort das Zusammenspiel geübt.

Die DRK Bereitschaft Weilheim war mit insgesamt 16 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen beteiligt. Übungsort war Aichtal-Aich. Dort kam es zu einem Unglück mit 50 verletzten Personen. Aufgabe war, die Erstversorgung der Patienten und deren Sichtung sicherzustellen. Dazu wurden die Verletzten an einem zentralen Punkt gesammelt, lebensrettende Sofortmaßnahmen geleistet, registriert und nach Verletzungsgrad und Muster kategorisiert. Ziel ist es, bei einer derart großen Anzahl an betroffenen Personen die Schwerstverletzten schnellstmöglich herauszufiltern und zu versorgen. Ein Herangehensweise bei Großschadenslagen, die vom alltäglichen Individualnotfall abweicht. Die DRK Bereitschaft Weilheim ist für diese Unglückfälle bestens vorbereitet. Vor allem der 2007 angeschaffte Gerätewagen und eine kontinuierlich Aus- und Weiterbildung der Helfer ermöglichen dies.
Mit dem normalerweise in Neidlingen stationierten Krankenwagen wurden ein Teil der Verletzten von der Unglücksstelle in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Krankenwagen ist im Eigentum des Bundesinnenministeriums und wird speziell für derartige Großeinsätze im Bevölkerungsschutz vorgehalten.
Weitere Aufgaben der Helfer der Bereitschaft Weilheim waren die Mitarbeit in der Einsatzleitung sowie die Führung des Bereitstellungsraumes der Einsatzkräfte.

Rückblickend eine wichtige Übung die eine optimale Vorbereitung auf einen hoffentlich nie eintretenden Realfall ermöglicht.

15. Dezember 2017 08:06 Uhr. Alter: 2 Jahre