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20.07.2018 Ausbildungsabend "Fahren im geschlossenen Verband"

Fotos: Markus Brändli

Früher wurde es noch in den Fahrschulen gelehrt - Heute sieht man auf unseren Straßen nur noch wenige Fahrzeugverbände.

Im Rahmen unserer unterschiedlichsten Aufgaben im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, ist es durchaus vorgesehen, dass wir im Einsatzfall mit mehreren Fahrzeugen Personal und Material über weite Strecken (teilweise sogar bundesweit) verlegen müssen.

Dies wird in so einem Fall kontrolliert/koordiniert in einem "Verband" nach §27 StVO ablaufen.

Jede Kraftfahrzeugbewegung, bei der drei oder mehr Kraftfahrzeuge von einem gemeinsamen Ausgangsort, zu einem gemeinsamen Zielort bewegt werden, wird als KFZ- bzw MOT-Marsch bezeichnet.

Gemäß der Straßenverkehrsordnung müssen geschlossene Verbände -einheitlich- gekennzeichnet werden.

In der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr werden folgende Kennzeichnungen verwendet:

1) eingeschaltetes Abblendlicht

2) Beflaggung eines jeden Fahrzeuges (wenn technisch möglich)

- Alle Fahrzeuge (mit Ausnahme des Letzten) = BLAU

- Letztes Fahrzeug = GRÜN

- Pannenfahrzeug = GELB

- Gefahrgut = ROT

3) eingeschaltetes Blaulicht (§38 Absatz 2 StVO)

Ein "geschlossener Verband" ist, wie der Name schon sagt, eine Einheit und wird als ein Fahrzeug angesehen. Gleichmäßige (Sicherheits)abstände, langsame Tempoänderungen, aus und einfahren an Kreuzungen uvm. müssen praktisch geübt werden, um im Einsatzfall die nötige Ruhe und Routine zu haben.

20. Juli 2018 09:21 Uhr. Alter: 335 Tage